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Die Oder

Der mitteleuropäische Strom Oder entspringt in Tschechien, ca. anderthalb Kilometer nordwestlich von Kozlov am Fidlův kopec im mährischen Odergebirge. Sie fließt durch Polen und bildet gleichzeitig die Grenze zwischen Polen und Deutschland, bis er schließlich durch das Stettiner Haff fließt, um die Inseln Usedom und Wolin in die Ostsee mündet. Auf ihrem Weg fließt die Oder an vielen interessanten und bekannten Städten vorbei, wie beispielsweise Breslau, Ratzdorf in Brandenburg, Schwedt und Frankfurt an der Oder, Słubice und Kostrzyn nad Odrą, Lebus und Oderberg. Als Grenzfluss ist die Oder, die 866 Kilometer lang ist, durch den Zweiten Weltkrieg entstanden. Nebenflüsse der Elbe sind die Lausitzer Neiße und die Warthe. Die Oder nach dem Rhein, der Donau, dem Inn und der Elbe der fünftgrößte Fluss in Deutschland.

Oder-Kreuzfahrten

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Weitere Infos zur Oder

Auf einer Strecke von 179 Kilometern ist die Oder Bundeswasserstraße, die in die Zuständigkeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde fällt. Auf einer Strecke von 717 Kilometern ist die Oder auf polnischer Seite schiffbar. Von der Ostsee flussaufwärts durch das Stettiner Haff bis nach Stettin ist sie zudem für Seeschiffe befahrbar. Seit dem Jahre 2007 gibt es gelegentlich wieder eine Fähre, die zwischen Güstebieser Losse (Deutschland) und Gozdowice (Polen) verkehrt.

Unglückliche Berühmtheit erlange die Oder auch durch das Oderhochwasser im Jahre 1997 und  2009. In ihrer langen Vergangenheit musste der Fluss auch mit vielen Umweltproblemen kämpfen, sodass im Jahre 1996 Deutschland, Polen und Tschechien die „Internationale Kommission zum Schutz der Oder gegen Verunreinigung“ (IKSO) gründeten. Die Staaten verpflichteten sich vertraglich zu einem Sofortprogramm um die Schadstoffbelastung in der Oder und ihrem Einzugsbereich zu reduzieren. Dem Umweltschutz in dieser Region weiterhin Rechnung getragen wurde auch durch die Gründung des Nationalparks Unteres Odertal im Jahre 1995.

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